Die Preise neuer 3D-Drucker fallen kontinuierlich – kein Wunder, denn die Geräte sind schon seit Jahren in aller Munde und auch immer mehr private Anwender begeistern sich für die Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, die ein 3D-Printer bietet. Längst nicht mehr nur in der Industrie im Einsatz lassen sie sich für die unterschiedlichsten Dinge verwenden – vom Modellbau bis hin zu selbst gedrucktem Essen. TonerPartner gibt einen groben Überblick über die Preise neuer 3D-Drucker für den Consumer-Bereich.

Erfolgsgeschichte mit Ursprung in den 80er Jahren

Die Idee des 3D-Drucks ist nicht mehr ganz so neu, wie man vielleicht annehmen möchte. Schon in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die ersten funktionierenden 3D-Printer gebaut. Freilich sind die neuen Modelle, die mittlerweile sogar für Hobby-Ingenieure erschwinglich sind, technisch weit ausgereifter und bieten mehr Anwendungsmöglichkeiten, als man sich damals hätte träumen lassen.

Auf der Consumer Electronics Show 2015 in Las Vegas wurden unlängst zahlreiche neue Modelle vorgestellt, sowohl für professionelle als auch für private Einsatzbereiche. Darunter auch einige, die das Messepublikum in Staunen versetzten.

Das sind die Preise neuer 3D-Drucker – ein Überblick

Die Preise neuer 3D-Drucker variieren stark – was kein Wunder ist, da sie sich sowohl in Ihrer Funktionalität als auch in der Ausstattung und in der Größe des Bauraums deutlich voneinander unterscheiden.

Ein prima Einsteigermodell ist noch immer der PP3DP UP! Mini, der schon seit 2012 erhältlich ist. Mit 649 Euro ist er recht günstig und liefert dennoch hochwertige Ergebnisse in der Verarbeitung von ABS- und PLA-Kunststoffen im Schmelzschichtungsverfahren.

Ebenfalls noch für das schmale Budget von Hobbytüftlern geeignet ist der iRapid Black für rund 999 Euro, mit dem bis zu mittelgroße Objekte am heimischen Schreibtisch realisiert werden können.

Eine vielseitige Alternative zu diesen beiden Geräten ist der Pearl Freesculpt EX-2 Basic. Mit diesem lassen sich nicht nur ABS- und PLA-Filamente verarbeiten, sondern ohne Weiteres auch Nylon und PVA. Zudem kann bei diesem ebenfalls recht kompakten Gerät auch mit zwei Düsen zugleich gearbeitet werden. Hierdurch ist die Erstellung mehrfarbiger Objekte kein Problem. Sein Preis liegt bei etwa 899 Euro und er ist wie die beiden anderen Printer ebenfalls bereits erhältlich.

Hinsichtlich der Preise neuer 3D-Drucker ist der Nobel 1.0 von XYZ Printing eine echte Neuerung auf der CES 2015 in Las Vegas gewesen. Denn mit einem veranschlagten Verkaufspreis von umgerechnet rund 1.300 Euro ist er der erste 3D-Drucker mit UV-Lasertechnik, den sich auch private Anwender leisten können, ohne dabei die Haushaltskasse über Gebühr zu belasten. Die Technik erlaubt einen besonders hohen Detailreichtum bei 3D-gedruckten Objekten. In den Handel kommt der Nobel 1.0 wohl im dritten Quartal 2015.

Und wem das noch nicht genug ist, für den bietet XYZ Printing aus China gleich noch ein weiteres Highlight, das wohl schon zum zweiten Quartal dieses Jahres startet: den 3D Food Printer. Mit diesem sollen Anwender mithilfe von Teig, Zuckerguss oder Schokolade leckere essbare 3D-Objekte drucken können. Mit etwa 2.000 Euro Marktpreis dürfte sich die kleine Dekorationsfabrik allerdings für die wenigsten Hobby-Zuckerbäcker lohnen.

Die Preise neuer 3D-Drucker sind natürlich nach oben völlig offen – professionelle Gerät sprengen dabei schnell den finanziellen Rahmen eines Privatanwenders und bleiben bis auf Weiteres der Industrie vorbehalten.

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Markus

Mein Name ist Markus und ich bin einer von vielen fleißigen Mitarbeitern bei TonerPartner. Seit einiger Zeit schreibe ich für den Blog und wünsche Ihnen viel Vergnügen mit den Beiträgen. Natürlich freue ich mich über Anregungen, Kritik, Lob, Ergänzungsvorschläge und Weiterempfehlungen.
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